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Als Klaus und ich das erste Mal im INSIDE in Fröndenberg waren, wurden wir von Hubert und Ulrike herzlich begrüßt. Das INSIDE war gerade mal anderthalb Jahre alt, oder jung? So erlebten wir das zweijährige Jubiläum mit, ein Höhepunkt des Clubs. Fast alle Stammgäste waren erschienen, Shows wurden geboten. Die Stimmung stieg.
Unter Hubert und Ulrike erlebten wir auch einen Swingerausflug zum Ritteressen. Es wurde zum Highlight der INSIDE-Geschichte. Viele Gäste können davon noch erzählen. Doch leider erlebte der Club bald einen Tiefgang. Nach sechs Jahren wurde das Swingerleben dort eintönig, viele Gäste blieben fort. Die Folge? Hubert musste wohl oder übel verkaufen.
Und jetzt erschien Gisbert als Retter. Als Gast war er längst bekannt, da er sich bereits als Masseur hier ebenfalls einen Namen gemacht hatte. Sogleich ergriff er die Gelegenheit und unterbreitete Hubert ein lukratives Angebot. Das INSIDE war gerettet und konnte ohne Übergang weitergeführt werden. Von den Umbauten und seinem Arrangement hatte ich bereits im Josy geschrieben.
Nun besteht dieser Club inzwischen 10 Jahre! Ein solches Jubiläum musste vorbereitet werden! Bereits vier Wochen zuvor begannen Gisbert und Bettina zu planen und zu organisieren. Die Räume wurden geschmückt und herausgeputzt. Und immer wieder machte er seine Gäste neugierig auf die große Überraschung! Gerade dir, liebe Walli, wird es gefallen!" Was mochte das sein? Es wurde viel gemunkelt, Gisbert mit Fragen ausgequetscht, aber wir kamen keinen Schritt mit unseren Vermutungen weiter. Die Spannung stieg! Ich verspreche euch die größte Party der Insidegeschichte!" Mehr erfuhren wir nicht! Und Gisbert sollte nicht übertrieben haben!
Endlich war der große Tag gekommen! Klaus und ich durften den journalistischen Part übernehmen und erschienen daher weit vor dem eigentlichen Zeitpunkt der Eröffnung. Das reichhaltige, ausgefallene Büfett stand schon bereit. Uns lief bereits jetzt schon beim Anblick das Wasser im Munde zusammen! Welch eine Augenweide! Und alles aus der eigenen Küche! Das Büfett war ein Kunstwerk und viel zu schade um darüber herzufallen! Gisbert kam selbst jetzt nicht für eine Minute zur Ruhe; denn pausenlos schellte das Telefon mit Anmeldungen für den heutigen Abend. Die Minuten verstrichen wie im Fluge. Noch blieben die Künstler aus. Obwohl niemand von ihnen abgesagt hatte, wurde Gisbert doch äußerst unruhig und nervös. Sollte er im letzten Moment eine Pleite erleben? Er durfte nicht daran denken. Aber nein!
Nicht eine Minute zu früh meldeten sie sich an der Tür. Ein Fluss der Erleichterung durchströmte Gisberts Körper. Die Uhr schlug Acht. Die ersten Gäste wurden hereingelassen. In wenigen Minuten war der Clubraum voller Menschen. Am Eingang schien das absolute Chaos auszubrechen. Gisbert mit Telefon in der Hand, um weitere Anmeldungen entgegen zu nehmen, begrüßte nebenbei seine Gäste, die in Scharen herein kamen. Niemand wollte etwas verpassen, nicht von der ersten Minute an! Die gesamte Straße war bereits nach kurzer Zeit zugeparkt, so dass die nächsten Gäste mehr als 200m zum INSIDE laufen mussten.
Und dann konnte es Gisbert nicht mehr abwarten, um seine Überraschung als erstes zu präsentieren: den neuen Außenbereich! Eine geschmackvoll eingerichtete, blickdicht eingezäunte Terrasse bot vielen Gästen Platz an der frischen Luft. Gemütliche Sitzecken, der Strandkorb fand hier seine Ecke und dann entdeckten wir den großen Wasserbottich! Nun, ich konnte mich nicht mehr halten und musste gleich das kalte Wasser spüren. Leider war ich vorher nicht in der Sauna, sonst wäre ich gleich untergetaucht! Aber auch nach einem heißen Mat-tentango bot das kühle Nass für erhitzte Körper Entspannung.
Das war wirklich die gelungene Überraschung überhaupt! Hier ließ es sich wohl aushalten! Gisbert, das hast du gut hinbekommen! Die Überraschung ist dir gelungen!
Doch Gisbert hatte nicht nur diese Überraschung zu bieten. Gleich wurden Lose an Paare und Singles für die große Tombola verteilt. Und schon ging es weiter zur Preisverleihung: Nummer 15! Hier, ich!" entfuhr es mir laut und schon konnte ich meine große Flasche Sekt in Empfang nehmen. Noch viele Preise fanden ihre Besitzer. Aber eine Pause gab es nicht, ein Highlight jagte das andere.
Zwischendurch wurde immer wieder das Büfett geplündert, für jeden Geschmack wurde viel geboten, vor allen Dingen ausgefallene Sachen wie verschiedene Muf-fons, Salate, Fleisch in Brot ummantelt, Fisch-, Wurst- und Käseplatten und noch vieles mehr. Bettina wurde nicht müde, immer wieder neu aufzutischen.
Doch die Show ging weiter mit einer absolut megageilen Dessous-Show des M.A.S. Team. Nein, es war keine normale Moden-show, drei weibliche und ein männliches Modell boten geile Tänze nach heißer Musik, in immer wieder wechselnden Dessous, selbst entworfen und geschneidert. Den Gästen blieb vor Staunen der Mund offen stehen. Der Schweiß rann vielen über ihren ohnehin schon erhitzten Körpern. Nein, die Zuschauer brauchten nicht zum Applaus aufgefordert zu werden, vom Klatschen schmerzten vielen die roten Handflächen. Die Stimmung war auf dem Siedepunkt und nicht mehr zu überbieten. Doch auch diese Show fand zum Leidwesen aller ein Ende.
Gisbert ergriff das Wort und sagte das Aurum-Team aus Menden an. Wer nun Interesse hatte, konnte sich in der ersten Etage im Studio auf der Massageliege piercen lassen, sich über Haarentfernung beraten lassen und sich neue Spielsachen anschauen. Anschauen? Nein, ich durfte sie sogar ausprobieren! Da gab es doch diesen Nagelroller, der prickelnde Gefühle erzeugte, sobald er über die Hautpartien geführt wurde. Bis zum Orgasmus konnte die heißen Gefühle gepeitscht werden. Dann hielt ich den schwarzen Massagestab in der Hand, der wie ein Teufel aussah, ausgestattet mit einem Nippel für den G-Punkt. Doch meine Neugier zielte auf einen Marmorstab, der aussah, als ob sechs Kugeln zusammengeschweißt worden sind. Das war ein Widerspruch! Dieses kalte Material auf der einen Seite und die heiße Muschi auf der anderen. Führe den Stab doch mal bei dir ein, so etwas hast du noch nicht erlebt!" Das ließ ich mir nicht zweimal sagen! Mit Hilfe von Gleitcreme schob ich die erste Kugel in meine bereits feuchte Liebeshöhle. Sogleich wurde sie von meinem Schammuskel umschlossen. Weiter schob ich die zweite Kugel. Das kalte Material trieb heiße Schauer durch meinen Körper. Ich vergaß alles um mich herum. Ob Zuschauer anwesend waren, ob Blicke auf mich gerichtet waren, ich weiß es nicht. Der Raum fing an sich zu drehen. Doch dann, gerade erst die vierte Kugel drin, zog ich langsam den Stab wieder heraus. Den Rhythmus konnte ich ja selbst bestimmen. Ein geiles Gefühl! Ob ich mir solch einen Stab zulegen sollte?
Schon wollte sich eine junge Frau piercen lassen und Klaus schaute voller Interesse zu. Das Aurum-Team legte großen Wert auf Hygiene, arbeitete mit Einweghandschuhen, desinfizierte die zu behandelnde Stelle und setzte den Ring an die gewünschte Stelle. Mit weiteren guten Ratschlägen wurde die Dame kurze Zeit später wieder entlassen. Bei der Arbeit ließ sich unschwer erkennen, dass es sich hier um Profis handelte.
Nun, jetzt wollten Klaus und ich aber selbst etwas aktiv erleben und es zog uns zu den Spielwiesen. Was war hier denn los? Nein, das hatten wir noch nie erlebt! Wir waren ja schon auf einigen Jubiläen in Clubs, dort wurde gegessen, getrunken, Vorführungen beigewohnt, viel erzählt, aber die Matten blieben leer, bis auf wenige Ausnahmen vielleicht. Aber hier? Es war beim besten Willen kein Hauch von Platz zu finden. Hier war die Hölle los! Und es nahm kein Ende!
Wir können unsere Gäste auf den Spielwiesen stapeln!" sagte Gisbert. Und Bettina? Sie schmunzelte und meinte: Vielleicht liegt es auch am eiweißreichen Büfett, dass die Gäste jetzt so potent sind."
Und schließlich kam das Finale! Wie auf Kommando waren alle Gäste wieder unten versammelt. Nun sollte Gisbert staunen! Die Frauen versammelten sich nun alle ohne Ausnahme in der Eingangshalle, färbten sich ihre Lippen dunkelrot und die Männer bildeten im Barraum ein Riesenspalier. Gisbert musste sich am Ende auf einen Stuhl setzen und brauchte nichts anderes tun als auf uns Frauen zu warten. In einer langen Schlange bewegten wir uns langsam auf ihn zu. Und dann? Mit einem dicken Kuss auf eine ausgesuchte Körperstelle bedankten wir uns so auf unsere Weise bei Gisbert für den gelungenen Partyabend.
Auf den Spielwiesen fand schon bald die Fortsetzung mit geilen Liebesspielen statt. Erst gegen 4.30 Uhr verließen die letzten Gäste teilweise leicht breitbeinig (woher das wohl kam???) die Matten.
Fazit: Wer hier nicht dabei war, hat echt vieles verpasst!!!!
P.S.: Am 12. Oktober 2002 feiert Gisbert sein persönliches 4-jähriges Jubiläum. Vielleicht lässt sich das Unmögliche noch möglich machen und dieses Fest noch überbieten? Am besten, den Termin jetzt schon vormerken!!! Eure Walli