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California in Sinsheim

Da meine Partnerin und ich zunächst einen anderen Club besuchten, in dem es uns nicht gefiel, kamen wir erst gegen 22:30 Uhr unangemeldet im California an. Der Club befindet sich in einem äußerlich ziemlich unscheinbar wirkenden, zweistöckigen Reihenhaus in einer Geschäftszeile ziemlich im Stadtzentrum von Sinsheim und ist daher kaum zu verfehlen. Unmittelbar davor besteht reichlich diskrete Parkmöglichkeit. Nach unserem Klingeln wurden wir von einem Clubbetreiber freundlich an der Tür empfangen und über den Club informiert. Für Paare verlangte er von uns einen Unkostenbeitrag von 50,- DM. Wir folgten ihm in den ersten Stock, wo er uns die Bar und das reichhaltige, leckere Buffet zeigte. Auf einem weiteren Rundgang, den er anbot, verzichteten wir, weil wir aus eigener Erfahrung wissen, wie störend dies für die sich auf der Matte in Action Befindenden ist. Wir wollten die Möglichkeit zu einem vergnüglichen Sexabend im California selbst erkunden. An einer offenen Garderobe (um die Schlußfolgerung vorwegzunehmen: für uns der einzige Mangel im California) entledigten wir uns der Kleidung und gaben die Wertsachen an der Bar ab. Dort tranken wir Sekt-Orange und schauten uns dabei etwas unter den Gästen um, was ein überdurchschnittliches Niveau versprach. Schon die volle Garderobe ließ uns auf einen guten Besuch schließen. Im Laufe des Abends zählten wir 25-30 Paare, 4-5 Einzelherren und 2 Solodamen (keine Profis, sondern beides Hausfrauen aus Sinsheim). Das Alter der Clubbesucher war gemischt und lag zwischen Mitte 20 und Mitte 50, wobei die Altersgruppe um 40 überwog. Es herrschte eine recht fröhliche, ungezwungene und höfliche Atmosphäre. Die Clubbetreiber erkundigten sich mehrfach bei den Gästen, so auch bei uns, ob es ihnen gefalle und ob er etwas für sie tun könne. Gleich neben der Bar befindet sich eine bequeme Sitzgruppe mit Fernseher, wo gute, anregende Pornofilme liefen. Gegenüber stehen Bistrotische für einen schnellen Drink, einen kleinen Imbiß oder eben nur für ein Schwätzchen mit einem anderen Besucher. Von dort führt eine Tür ins Freie auf einen gegen Einsicht abgeschirmten Balkon, was bei sommerlichem Wetter sehr angenehm war und wo für die Gäste gegrillt wurde. Neben der offenen Kleiderablage befindet sich ein Spielraum, bei dem von einem Gang aus durch Löcher in der Wand den auf der Matte Befindenden zugeschaut werden kann, ohne daß man selbst gesehen wird. Aber auch in diesem schmalen Gang konnte man unter den Zuschauern, offenbar angetörnt durch das geile Treiben und das Stöhnen im Raum, heftige Aktionen im Stehen beobachten. Über eine breite Holztreppe geht es in ein schön ausgebautes Dachgeschoß, wo sich zwei ineinander übergehende Spielzimmer befinden. Das kleinere davon fand den ganzen Abend regen Zuspruch und wurde nie leer. Vor allem die beiden Solodamen waren fast ständig dort anzutreffen. Aber auch in dem größeren von beiden vergnügten sich ständig einige Paare, wobei es dort an Zuschauern nicht mangelte. Dagegen blieb eine außerhalb befindliche Matte von einem inneren Balkon, von dem man auf das tieferliegende Geschoß blicken konnte, fast unbenutzt. Die Stimmung in dieser heimeligen Atmosphäre, die durch den hellen Holzausbau noch gefördert wird, war prächtig. Meine Partnerin hatte sich unter die Zuschauer im Obergeschoß gemischt. Dort fand sie ganz rasch bei einem recht potenten, gut aussehendem Herrn Anschluß, der sie lange Zeit in den verschiedensten Stellungen fickte, bis sie nicht mehr konnte und dringend eine erfrischende Dusche bedurfte. Die Räume, die Liegewiesen und die Toiletten waren äußerst sauber. Der Club machte einen außerordentlich gepflegten Eindruck. Dazu paßten auch die Clubbesucher, die durchweg Niveau hatten, sich entsprechend benehmen konnten und mit denen auch ein Gespräch über anderes als Sex möglich war. Ebenfalls die Hygiene (z. B. reichlich Kondome) und der Sanitärbereich war vorbildlich. Als wir den Club gegen 1:30 Uhr verließen, war etwa die Hälfte der ursprünglich Anwesenden gegangen. Trotzdem waren noch vereinzelt lebhafte Aktionen auf der Matte zu beobachten. Vom Clubbetreiber wurden wir zur Haustüre begleitet und freundlich verabschiedet. Das California ist ein Club, wie man sich ihn nur wünschen kann und der in jeder Hinsicht selbst unsere Erwartungen als erfahrene, anspruchsvolle Clubbesucher erfüllte. Aber auch Anfänger in der Swingerszene würden sich dort aufgrund der angenehmen, unaufdringlichen und herzlichen Atmosphäre wohl fühlen. Wir werden diesen Club sicher noch häufiger besuchen.

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