Cap d´Agde
Cap dAgde ist sicher einer der schönsten Plätze Europas für die, die Erotik suchen. Für Frauen, die gern mal etwas mehr am Abend zeigen wollen, nicht unbedingt einen Slip tragen wollen. Tatsächlich kann man sich am Abend Appetit in diesen großen FKK-Stadt holen, wenn die Damen durchsichtige Blusen tragen oder gar oben ganz ohne mit Intimschmuck gehen. Dann bietet sich der Gang in La Glamour" an, das schon 20.00 Uhr öffnet. So richtig los geht es aber erst nach 22.00 Uhr. Dann geht hier die Post ab. Die Tanzfläche ist überfüllt - das wäre auch in Deutschland mal schön. Man geht nicht in Dessous, aber sehr erotisch. Manchmal wird oben abgelegt oder spontan ein Strip hingelegt. Das war schon toll. Die Spielwiesen liegen im Keller. Leider herrscht manchmal Betrieb wie auf einen Bahnhof. Da es alles relativ kleine Räume sind, ist Körperkontakt schon bei drei Paaren meist ein Muß". Es macht aber alles einen recht ordentlichen Eindruck und wir hatten unseren Spaß. Es ist ein reiner Pärchenclub, allerdings werden auch einige Einzelherren, hereingelassen. Der Eintritt kostet übrigens 100 Francs. Dafür bekommt man noch zwei Drinks. Die muß man auch anlegen um zwei weitere Drinks zu bekommen. Bier oder Saft kostet 30 pro Stück, der Gerstensaft fließt aber nicht immer aus dem Hahn. Die Disco ist übrigens überwiegend wenig schmusig, sondern sozusagen zeitgemäß Move your body" Das Alter der Besucher reicht von 18 bis hoch in die 60er. Eines abends waren wir im Le Loff, früher LAbralou, unter diesem Namen vielleicht vielen bekannt. 1999 zahlte man dort noch 100 Fr. fürs Paar. Gutgläubig kamen wir so um 23.20 Uhr, d.h. 20 min. nach Eröffnung, zum Eingang. Alle Welt, d.h. das Personal, trug (noch) Bademäntel. Dann kam die Überraschung: 200 Franc sollten wir für den Besuch in das noch weitgehend leere Haus zahlen. Zwei Drinks, einer pro Nase, incl. Das war uns zu teuer. Aber alle Diskussionen nutzten nichts. Man behielt den Leichtsinnig in der Hoffnung auf Wechselgeld hergereichten 200 Fr. Schein. Der Rechner hätte die Summe schon gebucht, dem nächsten Paar könnte man die Tickets nicht geben. Den Betreibern gingen dann auch die Englischkenntnisse aus. 1.30 Uhr nahmen wir dann - nach Ärger-Pause - unsere Drinks. Die Angestellten trugen immer noch Bademäntel, viel los war nicht und in den Erotik-Räumen - gähnende Leere!
Heike und Eckhard.