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Hallo Josy- Team, ich war heute das erste mal auf Eurer homepage und gleich begeistert, insbesondere von den Clubberichten. Da ich trotz meines jungen Alters ( 21) schon einige Cluberfahrung habe, und die Unterschiede zwischen den einzelnen Swingerclubs wirklich riesig groß sind, wollte ich über meinen schönsten und enttäuschensten Besuch eines Clubs berichten und hoffe natürlich, daß dies demnächst auf Euren Seiten erscheint.
Tandem" in München
(geschlossen)
Da mein Freund ( jetziger Mann) und ich
sehr experimentierfreudig sind, gerne Pornofilme sehen und Erotikmagazine lesen, stießen
wir nach 2 jähriger Beziehung auf einen Bericht über den Swingerclub in München. Dieser
machte uns sehr neugierig und so entschlossen wir unserem Nordseeaufenthalt mit einem
Besuch im Tandem" abzurunden. Eigentlich lag dies ganz außerhalb unserer
Route, doch da wir keinen anderen Club kannten und auch nicht wußten, wo man sich
diesbezüglich informieren konnte, nahmen wir den langen Weg auf uns. Je näher wir der
bayrischen Hauptstadt kamen, desto nervöser wurden wir, denn schließlich war gar nicht
klar, was uns dort überhaupt erwartete. Und was sollten wir überhaupt anziehen, wie
sollten wir uns verhalten ? Als wir schließlich am Zielort ankamen, nahmen wir uns ein
Zimmer im Hotel Wetterstein", das nur ein paar hundert Meter vom
Tandem" entfernt ist. Danach suchten wir erst einmal einen Sexshop auf, um
entsprechende Kleidung" zu finden. Das Angebot dort erschien uns allerdings zu
billig", so daß wir dann doch unsere mitgebrachten Dessous anzogen, nach dem
wir unseren Körper auf Hochform getrimmt hatten. Denn schließlich ging zumindest ich
davon aus, daß ich nur superschöne Frauen vorfinden würde, und da wollte ich wenigstens
einigermaßen mithalten können. Um 20 Uhr war es dann soweit, wir standen vor der
Eingangstür des Tandem" und faßten uns ein Herz zu klingeln. Nach dem uns
herzlich geöffnet, der Umkleideraum gezeigt wurde und wir mit den ersten Paaren Kontakt
bekamen, verflog die Anspannung allmählich und schließlich fühlten wir uns Pudelwohl.
Die Clubbetreiber waren außerordentlich aufmerksam und bewirteten uns hervorragend mit
Speis und Trank. Ein nettes Paar aus der Gegend zeigte uns die verschiedenen Räume,
Spielwiesen und natürlich das riesengroße Schwimmbecken. Die Atmosphäre war so
angenehm, daß wir uns auch wenig später auf den Liegewiesen
niederließen. Selbstverständlich waren wir auch in der Sauna und im Pool. Es war einfach
herrlich. Obwohl auch einzelne Männer Eintritt hatten, wurde man keineswegs bedrängt,
sondern gekonnt bis zum Orgasmus verwöhnt. Alle Räume waren sehr sauber und das Publikum
war durchwegs anspruchsvoll, so daß man sich auch über andere Themen unterhalten konnte.
Als wir um ca. 2 Uhr das Tandem" verließen, waren wir beinahe die Letzten und
überaus überrascht, daß uns all der Service umsonst (damals 1998 ) geboten wurde. Wir
haben uns dann noch mit den Clubbetreibern unterhalten, die es nicht fassen konnten, daß
wir von der Nordsee angereist waren. Weil es uns so gut gefallen hat, haben wir gerne 50
DM Trinkgeld gegeben, wofür wir dann allerdings eine orginal Tandem"-
Sektflasche geschenkt bekamen. Als wir nach der Verabschiedung im Hotel ankamen, waren wir
beide noch so aufgekratzt, daß wir sofort unsere Sexspiele fortsetzten und bis zum
nächsten Morgen nicht unsere Finger von uns lassen konnten. Unzählige Orgasmen folgten.
Wir haben im Tandem" einen wunderschönen Abend verbracht, was sicherlich der
Grund dafür ist, daß wir heute begeisterte Clubesucher sind, und wenn wir nicht so weit
wegwohnen würden, wäre dies sicherlich nicht unsere einziger Besuch geblieben. Auf jeden
Fall werden wir bei unserem nächsten Trip nach München, erneut das Tandem"
aufsuchen - eine hervorragende Adresse.
Villa Seeblick" in Daisendorf (geschlossen)
Vor kurzem machten wir uns auf
den Weg nach Daisendorf zur Villa Seeblick", ein großes, stilvolles, am
Waldrand gelegenes Anwesen mit malerischem Blick auf den Bodensee. Wir parkten auf dem
Gelände der Villa, deren Zufahrt durch ein großes elektrisches Tor abgeschirmt ist. Kaum
aus dem PKW ausgestiegen, kam uns eine in einem langen Mantel gekleidete Dame entgegen,
die uns mit einem laschen Händeschütteln begrüßte". Dabei sah sie nicht
gerade glücklich aus, neue Gäste begrüßen zu dürfen ( es glich eher einem
Begrüßenmüssen). Sie führte uns schließlich ins innere der Villa, in den
Umkleideraum. Nach dem wir unsere Oberbekleidung abgelegt hatten, machten wir uns auf den
Weg zu Bar. Dort setzte sich das Trauerspiel fort. Man hatte das Gefühl, die Gastgeberin
in ihren Aktivitäten z. B. beim Sitzen auf dem Sofa oder Reden mit einem Stammkunde zu
stören, und um jedes Getränk betteln zu müssen. Als sie schließlich den gewünschten
Wein aus dem Keller/ Vorratskammer holen mußte, hatten wir uns scheinbar völlig
unbeliebt gemacht. Schließlich beschlossen wir uns am Buffet zu verköstigen - leider
Fehlanzeige. Die kalten Platten (warmes Essen gab es nicht) waren derart lieblos
dahingeklatscht, daß einem beim Anblick beinahe der Hunger verging. Zusätzlich hat neben
dem Essen ein voll gekleideter Mann mit dem Laptop gearbeitet und dadurch auch nicht
gerade zur Hebung der tristen Stimmung beigetragen. Obwohl nicht viele Gäste da waren (
ca. 12 Leute ), waren in allen Räumen und Liegewiesen die Mülleimer voll mit Kondomen
und Klinex, was nicht von Sauberkeit zeugt. Die Kammer für Sado-Maso- Spiele sah auch
nicht gearde einladend aus, eine schwarze, luftleere Plastikpuppe lag auf dem Boden herum,
was einen schmuddeligen Eindruck auf mich machte. Die beige-braun bezogenen Matrazen haben
mich auch nicht gerade angetörnt, sowie die Tatsache, daß es nur eine einzige 1-Mann-
Dusche gab, so daß wir uns beim Duschen abwechseln mußten. Die Sauna war vorsichtshalber
gar nicht eingeschaltet und aus dem Solarium war der Stecker rausgezogen. Das einzig
Positive bezüglich der Räumlichkeiten war ein wohltemperierter, für Clubverhältnisse
großer Pool, auf dem eine Insel schwamm. Während meines ca. 3 stündigen Aufenthalts
konnte ich nirgends ein Treiben" entdecken. Zu guter" Letzt wurde
ungefähr um halb eins das Licht ausgeschaltet, und als wir uns auf das Sofa setzten,
wurden wir aufgefordert aufzustehen, da die Tische schon geputzt seien. Alles in allem
herrschte eine überaus kalte, unangenehme Atmosphäre. Dieser Eindruck wurde auch durch
die angebrachten Schilder verstärkt: Nach dem Essen ist das Geschirr abzuräumen. Essen
und Zigaretten haben am Pool nichts verloren. Zuwiderhandlungen können mit Hausverbot
geahndet werden ( Sinngemäß wiedergegeben). Auch das kleine Publikum ließ zu wünschen
übrig. Obwohl wir uns den Spaß nicht verderben ließen und mein Mann eine wirklich
heiße Nummer hingelegte, ist eines sicher : Villa Seeblick" auf
Niemehrwiedersehen !!!!
Wir haben gehört, daß die Villa Seeblick angeblich zum Verkauf steht, aber keine genauen Informationen. Weiß jemand mehr? Die Red.